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Meine Organverfügung

Weil ich entscheiden möchte, ob jemand mit meinen gespendeten Organen die Chance auf ein neues Leben bekommt.

Mit einer Organverfügung nach dem deutschen Transplantationsgesetz können Sie in eine Organentnahme einwilligen, ihr widersprechen oder diese Entscheidungen einer namentlich benannten Person Ihres Vertrauens übertragen. Explantationen der Organe dürfen grundsätzlich nur bei Personen durchgeführt werden, deren Hirntod von Ärzten festgestellt wurde. Hirntod ist dabei der vollständige, irreversible Ausfall aller Funktionen von Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm.

Die Entnahme von Organen lebender Personen ist gem. § 8 Transplantationsgesetz nur unter festgelegten Bedingungen bei einwilligungsfähigen Personen möglich, z.B. Verwandschaft, besondere persönliche Verbundenheit, etc.

Wichtig: Mit Ihrer Organverfügung, egal ob positiv oder negativ, entscheiden Sie selbst, wie Sie in dieser Situation behandelt werden wollen. Ohne Ihre Zustimmung, die auch durch Entscheidungen Ihrer Verwandten ersetzt werden kann, darf kein Organ entnommen werden. Entscheiden Sie deshalb selbst und bürden Sie diese wichtige Entscheidung nicht Ihren Verwandten oder Ihrem nahestehenden Personenkreis auf. Viele kranke Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Ihre positive Organverfügung kann deshalb Leben retten. Aber auch Ihre negative Organverfügung muss respektiert werden. Mit einer negativen Entscheidung verhindern Sie auf jeden Fall, dass in der tragischen Situation eines Todesfalles von nahestehenden Menschen entschieden werden muss, was Sie gewollt hätten, wenn Sie diese Entscheidungen jetzt treffen müssten. Die meisten Menschen sind in dieser Krisensituation mit der Beantwortung dieser Frage überfordert. Entscheiden Sie deshalb selbst und entlasten Sie Ihre trauernden Familienangehörigen und Freunde.

Mit der Archivierung der Organverfügung in unserer VorsorgeDatenbank können Ärzte Ihre Entscheidung sofort online abrufen. Dies spart im Ernstfall viel Zeit, bietet Ihnen absolute Rechtssicherheit und entlastet Ihre Angehörigen.

Bei allen Fragen zum Thema „Organverfügung“ können Sie sich vertrauensvoll an unsere Rechtsanwälte des VorsorgeTelefons wenden. Sie können das VorsorgeTelefon Montag bis Freitag von 09:00 -18:00 Uhr erreichen. Entsprechend dem Stiftungszweck sind die ersten 3 Minuten des Telefongesprächs für Inhaber des VorsorgeBuches KOSTENLOS. Ab der vierten Gesprächsminute werden € 2,99/min berechnet, die über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Die Rufnummer des VorsorgeTelefons erhalten Sie mit Ihrem persönlichen VorsorgeBuch. Bei einem 8-minütigen Gespräch belaufen sich die Beratungskosten damit auf € 14,95 ohne Warten und Terminvereinbarung in einer Rechtsanwaltskanzlei.

Denken Sie daran:
Die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt kostet in der Regel bis zu € 190,00 zzgl. MwSt.

Rechtsanwalt JUDr. Heinrich Meyer-Götz

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Rechtsanwältin
Karin Meyer-Götz

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