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Meine Patientenverfügung

Weil ich entscheiden möchte, was im gesundheitlichen Krisenfall mit mir passiert.

Mit einer Patientenverfügung kann jeder volljährige Bürger für den Fall der eigenen Entscheidungsunfähigkeit im Voraus die Art und Weise seiner ärztlichen Behandlung festlegen. Die Patientenverfügung sollte in Zeiten voller Einsichtsfähigkeit verfasst werden und nicht erst, wenn der gesundheitliche Krisenfall bereits eingetreten ist. Die Patientenverfügung beinhaltet Anweisungen für den Fall, dass sich der Patient dauerhaft nicht verständlich machen kann. In der Patientenverfügung kann festgehalten werden, ob und in welchem Umfang im gesundheitlichen Krisenfall intensivmedizinische Maßnahmen durchgeführt werden sollen oder auch nicht. Damit die behandelnden Krankenhausärzte Ihre Wunschvorstellungen erkennen und umsetzen können, sollten auch Aussagen zur Notwendigkeit dauernder schwerer Eingriffe, wie beispielsweise künstlicher Beatmung und Ernährung, Dialyse und Organersatz Bestandteil Ihrer Patientenverfügung sein.

Wenn der Wille des geschäftsunfähigen Patienten bezüglich ärztlicher Maßnahmen eindeutig in einer Patientenverfügung schriftlich niedergelegt wurde, so ist diese Patientenverfügung für den Arzt rechtsverbindlich. Sie kann jederzeit geändert und widerrufen werden. Eine Patientenverfügung muss jedoch so ausformuliert sein, dass die behandelnden Ärzte und das Pflegepersonal genau wissen, was sie zu tun haben und was unterlassen werden soll. Unklar verfasste Verfügungen können in Frage gestellt werden. Die vorgedruckten Formulare in Ihrem VorsorgeBuch lassen keine schwammigen Aussagen zu. Die Rechtssicherheit des Formulars wird durch die Autoren garantiert.

MERKSÄTZE ZUR PATIENTENVERFÜGUNG: Nur schriftliche Patientenverfügungen haben Gültigkeit. Der Wille des Betroffenen gilt - unabhängig von Art und Stadium der Krankheit. Inhalte in den Patientenverfügungen, die auf eine verbotene Tötung ausgelegt sind, sind jedoch unwirksam.

Bei allen Fragen zum Thema „Patientenverfügung“ können Sie sich vertrauensvoll an unsere Rechtsanwälte des VorsorgeTelefons wenden. Sie können das VorsorgeTelefon Montag bis Freitag
von 09:00 -18:00 Uhr erreichen. Entsprechend dem Stiftungszweck sind die ersten 3 Minuten des Telefongesprächs für Inhaber des VorsorgeBuches KOSTENLOS. Ab der vierten Gesprächsminute werden € 2,99/min berechnet, die über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Die Rufnummer des VorsorgeTelefons erhalten Sie mit Ihrem persönlichen VorsorgeBuch. Bei einem 8-minütigen Gespräch belaufen sich die Beratungskosten damit auf € 14,95 ohne Warten und Terminvereinbarung in einer Rechtsanwaltskanzlei.

Denken Sie daran:
Die Erstberatung bei einem Rechtsanwalt kostet in der Regel bis zu € 190,00 zzgl. MwSt.

 

Rechtsanwalt JUDr. Heinrich Meyer-Götz

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Rechtsanwältin
Karin Meyer-Götz

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